VERSICHERUNG ZAHLT NICHT?
Roland checkt deinen Fall & holt dein Geld zurück.
Die Wohnungstür steht offen, Schubladen sind durchwühlt, die PS5 fehlt – ein Einbruchdiebstahl hat immer zwei Ebenen: emotional und organisatorisch.
Emotional: Wut, Angst, Ohnmacht.
Organisatorisch: Polizei, Versicherung, Listen, Fotos.
Damit du nicht improvisieren musst, kommt hier eine klare Anleitung für die ersten 24 Stunden.
Nach Einbruch ist die Polizei Pflicht, und zwar nicht nur, weil das logisch klingt, sondern weil ohne Aktenzeichen keine Versicherung auch nur ans Telefon geht.
Wichtig:
➡ Nicht aufräumen. Nicht putzen. Nicht sortieren.
Der Tatort muss dokumentiert werden.
Sag der Polizei unbedingt:
✔ Ob Türen/Fenster aufgehebelt wurden
✔ Was offensichtlich gestohlen wurde
✔ Ob Schäden am Gebäude entstanden sind
✔ Ob es Zeugen gab
Du bekommst ein Aktenzeichen → das ist Gold für die Versicherung.
Hier wird’s fachlich – aber kurz und verständlich:
gestohlene Gegenstände
beschädigte Möbel/Einrichtung
Spuren der Täter (z. B. aufgebrochene Türen)
Folgen wie Graffiti, Zerstörung, Chaos
beschädigte Fenster
beschädigte Türen
Türrahmen, Schloss, Mauerwerk
Merksatz:
„Alles, was dir gehört → Hausrat.
Alles, was fest verbaut ist → Gebäude.“
Wenn du Mieter bist:
Gebäude = Vermieter-Sache
Hausrat = Deine Sache
Hier die To-Do-Liste, die Stress reduziert:
Fotos & Videos von:
Einbruchspuren
beschädigten Türen/Fenstern
kaputten Schlössern
Chaos in der Wohnung
Wichtig für die Versicherung:
Name des Gegenstands
Kaufdatum (wenn möglich)
Wert
Zustand
Belege (Foto reicht auch)
Wenn du Mieter bist → Vermieter informieren.
Achtung:
Viele Vermieter reagieren spät – trotzdem sofort melden, schriftlich.
Die Hausrat zahlt in der Regel „Neuwert“, nicht Zeitwert.
Heißt: du bekommst, was es heute kostet, nicht was es mal gekostet hat.
Beispiele:
✔ Laptop? Ja
✔ Playstation/TV? Ja
✔ Schmuck? Ja
✔ Bargeld? Ja, aber begrenzt!
Bargeld-Regel:
Bargeld ist meistens gedeckelt, z. B. 1.000–2.500 €
→ steht in deinen Versicherungsbedingungen
Hier kommen Stolperfallen:
Schmuck muss oft in verschlossenen Behältnissen sein
Tresore brauchen Mindestgewicht oder Befestigung
Kunst braucht Nachweise
Sammlungen brauchen Dokumentation
Wenn der Versicherer dir hier einen Strich durch die Rechnung machen will → vorher prüfen lassen, ob die Ablehnung gerechtfertigt ist.
Dann kann niemand mehr nachvollziehen, wie es ausgesehen hat.
Viele verzichten auf Ersatz, weil sie keine Rechnungen haben.
Tipp: Fotos aus Cloud / Chat / WhatsApp gelten oft auch.
Hausratversicherer haben Meldepflichten.
„Unverzüglich“ heißt → direkt oder innerhalb weniger Tage.
Polizei ≠ Versicherung.
Beides getrennt melden.
Häufige Ablehnungsgründe:
❗ Kein Einbruchdiebstahl, sondern „einfacher Diebstahl“
(z. B. Balkon offen → gilt anders)
❗ Bargeld-Obergrenze überschritten
❗ Kein Nachweis für den Besitz
❗ Tresor nicht normgerecht befestigt (bei Schmuck/Werte)
❗ Tatort verändert → Beweisproblem
Klingt hart, ist aber Realität.
Viele Ablehnungen sind taktisch formuliert und lohnen sich zu prüfen.
Die meisten Hausratversicherer wollen:
📄 Polizeiliche Anzeige (Aktenzeichen)
📸 Fotos der Einbruchspuren
📋 Liste der entwendeten Gegenstände
💶 Belege (Rechnung/Foto/Nachweis)
🔐 Nachweis zu Tresor/Behältnis (bei Werten)
Wenn du keine Belege mehr hast → nicht aufgeben.
Es gibt Alternativen:
➡ Bankumsätze
➡ Produktfotos
➡ Chatverläufe
➡ Garantiekarten
➡ Seriennummern
Wir kennen zig Wege, um Besitz trotzdem zu beweisen.
Nach einem Einbruch ist nicht der Schaden der größte Killer –
sondern das Chaos danach.
Die ersten 24 Stunden entscheiden über:
Höhe der Erstattung
Anerkennung des Schadens
Geschwindigkeit der Regulierung
Mit Foto-Doku + Liste + Meldung klappt’s meistens sauber.
Wenn du gerade betroffen bist, schick uns:
📸 Fotos
📄 Aktenzeichen
🧾 Liste der fehlenden Gegenstände
Keine Hotline. Kein Papierkrieg. Kein Versicherungs-Jargon.
Roland checkt deinen Fall & holt dein Geld zurück.