Cannabis & Alkohol am Steuer – was die Versicherung dann macht

Gerade bei jungen Fahrern passiert es immer wieder: Party, ein Drink oder ein Joint – und später wird doch noch gefahren. Kommt es dann zum Unfall, wird es nicht nur rechtlich, sondern auch finanziell kritisch.

Viele glauben, die Versicherung übernimmt den Schaden sowieso. Doch so einfach ist es nicht.

Hier erfährst du, was wirklich passiert.

Cannabis Alkohol am Steuer

Grundregel: Versicherung zahlt zuerst – holt sich Geld aber zurück

Nach einem Unfall reguliert die Kfz-Haftpflichtversicherung zunächst den Schaden des Unfallgegners. Doch bei Alkohol- oder Drogeneinfluss kann die Versicherung den Fahrer später zur Kasse bitten.

Das nennt sich Regressforderung.

Je nach Situation können mehrere tausend Euro zurückgefordert werden.

Alkohol am Steuer: Das passiert im Schadenfall

Typische Folgen:

  • Versicherung zahlt zwar den Fremdschaden,

  • fordert aber anschließend Geld vom Fahrer zurück,

  • Vollkasko kann Leistung kürzen oder verweigern,

  • bei hoher Promillezahl droht kompletter Verlust des Versicherungsschutzes.

Schon geringe Werte können teuer werden – besonders bei Fahranfängern gilt 0,0 Promille.

Cannabis am Steuer: unterschätztes Risiko

Viele unterschätzen die Folgen von Cannabis im Straßenverkehr.

Kommt es zum Unfall, prüft die Versicherung:

  • ob Fahruntüchtigkeit vorlag,

  • ob der Konsum unfallursächlich war,

  • ob grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

Auch hier drohen Rückforderungen und Kürzungen der Versicherungsleistung.

Besonders kritisch: Cannabis kann noch Tage später nachweisbar sein, obwohl sich Fahrer subjektiv fit fühlen.

Vollkasko zahlt oft nicht vollständig

Wer sein eigenes Fahrzeug über die Vollkasko versichert hat, erwartet Schutz. Doch bei Alkohol oder Drogen kann die Versicherung:

  • Leistungen stark kürzen,

  • oder komplett verweigern.

Das bedeutet: Reparatur oder Totalschaden müssen selbst bezahlt werden.

Zusätzlich drohen weitere Folgen

Neben Versicherungsproblemen kommen oft hinzu:

  • hohe Bußgelder

  • Punkte in Flensburg

  • Führerscheinentzug

  • Nachschulung oder MPU

  • steigende Versicherungsbeiträge

Ein einzelner Fehler kann jahrelange finanzielle Folgen haben.

Was tun, wenn es nach einem Unfall Probleme gibt?

Nach einem Unfall unter Alkohol- oder Drogeneinfluss entstehen oft Unsicherheiten bei:

  • Schadenmeldungen,

  • Schreiben der Versicherung,

  • Leistungsentscheidungen,

  • Rückforderungen.

Hier unterstützt Risk-BOT Verbraucher dabei, Schadenmeldungen korrekt einzureichen, Entscheidungen zu verstehen und mögliche nächste Schritte zu prüfen.

Fazit

Alkohol oder Cannabis am Steuer kann nach einem Unfall richtig teuer werden – selbst wenn zunächst die Versicherung zahlt. Wer fährt, sollte nüchtern fahren. Alles andere kann langfristige finanzielle und rechtliche Probleme verursachen.

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